«Das Beste der Region" steht für eine Vielfalt an Köstlichkeiten aus dem Berner Oberland. Mit „Das Beste der Region“ entsteht für das Berner Oberland wertvolle Wertschöpfung auf der einen und für den Konsumenten ein einzigartiges Regionalprodukt auf der anderen Seite. Ein jedes Regionalprodukt erzählt dabei seine Geschichte – ursprünglich, echt, charaktervoll und wunderschön.
Seit dem 7. April 2009 ist die regionale Vermarktung unter dem Label «Das Beste der Region" Berner Oberland ein Teilprojekt vom Verein
Ländliche Entwicklung
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(siehe unten).
ist Mitglied beim überregionalen Verein «Das Beste der Region». 
Die Vertragspartner profitieren zudem von kostengünstigem Werbematerial wie Schiefertafeln, Rotairs, Labelklebern, Einkaufs- und Gastroführer oder Oeko-Plastiksäcken.
Projektleitung , Barbara Läderach, 033 650 84 35
Finanziell getragen wird "Das Beste der Region" Berner Oberland nebst Lizenznehmerbeiträgen und den Einnahmen aus dem Verkauf von Werbematerial und von Kommunikationsplattformen - über die "Ländliche Entwicklung Berner Oberland" - durch den Kanton Bern und durch den Bund, im Rahmen der landwirtschaftlichen Absatzförderung. Letztere setzt seit 2008 voraus, dass jede Massnahme überregional (mit mind. 3 Regionen aus mind. 2 Kantonen) umgesetzt wird. Gleichzeitig werden durch die Zusammenarbeit auf überregionaler Ebene Synergien genutzt (u.a. Kosteneinsparungen, höhere Kommunikationswirkung).
Am 15. April 2010 fand die Generalversammlung des Vereins Ländliche Entwicklung Berner Oberland statt. Vorgelegt wurden Jahresbericht und Jahresrechnung 2009 sowie das Tätigkeitsprogramm 2010. Die noch junge Trägerschaft Ländliche Entwicklung Berner Oberland will ihre Arbeiten zur Wettbewerbsstärkung der Landwirtschaft, zur Sicherung der land- und alpwirtschaftlichen Bewirtschaftung und zur Entwicklung der ländlichen Wirtschaft im Berner Oberland im Jahr 2010 intensiv aufnehmen.
Verein Ländliche Entwicklung Berner Oberland
Im April 2009 wurde auf Initiative von verschiedenen Organisationen und Persönlichkeiten der Verein Ländliche Entwicklung Berner Oberland gegründet. Der Verein soll die Weiterführung der verschiedenen Aktivitäten im Bereich der regionalen Produkte sicherstellen. „Die Projektträgerschaft arbeitet mit dem Ziel, auch in diesem Bereich dem Berner Oberland und seiner Bevölkerung die Zukunft zu ebnen“ fasst Präsident Christian Rubin zusammen.
Der Jahresbericht 2009 und das Tätigkeitsprogramm 2010 des Vereins machen deutlich, dass die Situation für die Bauernfamilien und für die nachhaltige Entwicklung des Berner Oberlandes nicht einfach ist. Die internationalen sowie die binnenorientierten Handlungsfelder halten den Druck auf die Landwirtschaft und die Region Berner Oberland aufrecht. Ab 2014 wird voraussichtlich die vom Parlament beschlossene Reformetappe der Agrarpolitik in Kraft treten und weitere Herausforderungen mit sich bringen. „Vor diesem Hintergrund wird die Trägerschaft Ländliche Entwicklung Berner Oberland ihre Arbeiten entsprechend intensiv aufnehmen“ erläutert Präsident Christian Rubin, „konkret werden wir im Jahr 2010 entlang der gesamten Wertschöpfungskette des Berner Oberlandes mit definierten Projekten nach Lösungen für mehr regionale Wertschöpfung suchen“ so Rubin weiter.
Schwerpunkte 2009 und 2010
Im ersten Vereinsjahr bestimmten organisatorische Themen die Diskussionen: Die Auftragsverhältnisse mit dem Verein Das Beste der Region und dem INFORAMA wurden bereinigt sowie der Vertrag mit der Volkswirtschaft Berner Oberland für die Geschäfts- und Buchführung abgeschlossen. Fünf Teilprojekte wurden definiert – nachfolgend die Hauptaussagen dazu.
Förderung der Waldbiodiversität
Im Rahmen des nationalen Umweltziels Biodiversität hat die Ländliche Entwicklung Berner Oberland ihre Ziele wie folgt definiert: Aufwertung der Waldränder und Vernetzung von Wald und ökologisch wertvollen Wiesen und Weiden auf der landwirtschaftlichen Nutzfläche und im Sömmerungsgebiet. Forstliche Erhaltungsmassnahmen zur Sicherung einer weniger intensiven landwirtschaftlichen Nutzung der traditionellen Oberländer Wytweiden.
Förderung der Biodiversität auf der landwirtschaftlichen Nutzfläche und auf der Sömmerungsfläche
Abgeleitet aus den nationalen Umweltzielen hat der Verein die folgende Richtung bestimmt: Erhaltung und Aufwertung der Artenvielfalt auf den ökologischen Ausgleichsflächen und auf den Trockenwiesen- und weiden-Objekten von nationaler Bedeutung im Sömmerungsgebiet. Qualitätsführerschaft in Sachen Erhaltung und Förderung der Kulturlandschaft Berner Oberland mit ihren täler-spezifischen Eigenheiten durch zweckmässige land- und alpwirtschaftliche Bewirtschaftung.
Holzlieferungen aus Bauernwald für grosse Schnitzelheizungen
Wie können sich Privatwaldbesitzer und insbesondere Landwirte im Holzschnitzelmarkt positionieren? Dafür hat die Lieferkette vom Wald über Lagerplätze bis zu den grossen Schnitzelheizungen einwandfrei zu funktionieren. Die grösste Hürde sind die fehlenden oder ungenügenden rechtlichen Voraussetzungen für den Bau von ausreichend grossen Holzlagerplätzen. Im Berichtsjahr haben das Bundesamt für Landwirtschaft sowie die kantonale Abteilung Strukturverbesserungen und Produktion (Amt für Landwirtschaft und Natur) Beitragsgesuche bewilligt. Zusammen mit Eigenmitteln des Vereins konnte damit die Finanzierung des Projekts gesichert werden. Vorarbeiten liefen im Berichtsjahr bereits an, die werden 2010 umgesetzt.
Absatzförderung im Rahmen des überregionalen Projekts „Das Beste der Region“
Im Berichtsjahr war der Fokus auf die 6. Gnuss-Wuche Berner Oberland ausgerichtet. Die Teilnehmenden profitierten von diversen Kommunikationsmassnahmen.
Im Jahr 2009 sind die Vertragspartner und Markenanwender Das Beste der Region – Berner Oberland der Volkswirtschaft Berner Oberland auf die neue Trägerschaft des Vereins Ländliche Entwicklung Berner Oberland übergegangen. Bis Ende 2009 wurden 155 Vertragspartner und Markenanwender gezählt, was einer Steigerung von +11 gegenüber dem Vorjahr entspricht.
Regionales Konzept für eine differenzierte Berner Oberland-Markenkommunikation
Im Rahmen der nationalen Ziele Aufrechterhaltung der landwirtschaftlichen Produktion und Weiterentwicklung der CH-Qualitätsstrategie hat der Verein die folgenden Projektziele definiert: Nutzung von Zeichen mit Identität Berner Oberland in Kombination mit staatlichen Garantiezeichen Berg, Alp, AOC und Bio(Knospe). Gezielte Marketingkommunikation für landwirtschaftliche Erzeugnisse der ersten Verarbeitungsstufe aus dem Berner Oberland. Erste konzeptionelle Grundsätze wurden erarbeitet und Vorabklärungen getätigt. Das Berner Oberland soll im Rahmen eines Co-Branding-Konzeptes als geographisches Ursprungsgebiet für authentische Erzeugnisse in den Mittelpunkt gestellt werden.
Erste Generalversammlung Ländliche Entwicklung Berner Oberland
Der im April 2009 gegründete Verein Ländliche Entwicklung Berner Oberland hat am 15. April 2010 die erste Generalversammlung durchgeführt. Die Mitglieder verabschiedeten den Jahresbericht und die Jahresrechnung 2009. Dem Präsidium und der Geschäftsleitung wurde die Entlastung erteilt. Das Budget und der Finanzplan 2010 sowie das Tätigkeitsprogramm 2010 wurden zur Kenntnis genommen. Im Rahmen der Statuten wurden die Mitgliederbeiträge festgelegt sowie der Termin der Generalversammlung.
Ländliche Entwicklung Berner Oberland
Gründungsmitglieder: Volkswirtschaft Berner Oberland, CasAlp und LOBAG-Verbandskreis Berner Oberland sowie 8 Mitglieder.
Präsidium: Christian Rubin, Vertreter Volkswirtschaft Berner
Oberland (Präsident); Samuel Graber, LOBAG; Hans-Ueli
Burri, CasAlp; Martin Jutzeler, Inforama Hondrich, NR
Erich von Siebenthal.
Geschäftsleitung: Susanne Huber (Vorsitzende), Roland Luder
Geschäftsstelle: INFORAMA Berner Oberland, Hondrich
Weitere Auskünfte:
Christian Rubin, Präsident, Telefon 033 671 11 73
Susanne Huber, Vorsitzende der Geschäftsleitung, Telefon 079 455 64 81